Medizin-App alley für Arthrose-Patienten mit Hüft-oder Gelenkschmerzen

Die kostenlose App ist med. Assistentin, Informationsplattform und Ratgeber in einem und enthält auch einen Trainer mit auf Mobilität und Leistungsfähigkeit abgestimmten Übungen.

Weitere Infos: https://alley.de


Amputation - Was nun?

https://www.bmab.de/amputation-was-nun/?v=3a52f3c22ed6

Der Bundesverband für Menschen mit Arm-oder Beinamputation eV hat mit einem Startup eine gleichnamige App herausgebracht, die Ärzte, Therapueuten und Patienten unterstützt. Die App kann man über den Playstore herunterladen.


Die Deutsche Wachkoma Gesellschaft informiert auf ihrer Website https://www.schaedelhirnpatienten.de über Rehabilitation und Förderungen. Hier finden Angehörige auch Selbsthilfegruppen sowie Infos zur Pflege.


Auch in 2021 haben wir wieder auf Präsente verzichtet und den gesamten Betrag an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet.


Corona: Unser Team ist weiterhin für Sie da!


Qigong ist eine chinesische Meditations- und Bewegungsform, die primär in der Entspannungsförderung zum Einsatz kommt. Doch auch zur Linderung chronischer Schmerzen kann Qigong beitragen, wie aus einem aktuellen Artikel im Fachmagazin „Schmerzmedizin“ hervorgeht. Es eignet sich demnach als ergänzender Baustein zur aktivierenden Physiotherapie. Das Erwerben von Zusatzqualifikationen im Bereich Qigong bietet Praxisinhabern die Chance, das Leistungsspektrum entsprechend zu erweitern.

Als sogenannte meditative Bewegungsform wird Qigong im Rahmen der Schmerztherapie unter anderem bereits bei Fibromyalgie explizit empfohlen (Evidenzgrad 1a), verschiedene Studien weisen zudem auf eine Schmerzlinderung bei Spannungskopfschmerz und Migräne hin, wie es in dem Artikel steht. Durch Qigong kann insbesondere die Beweglichkeit verbessert werden, was zu einer Schmerzreduktion beitragen kann. Da die Übungen, anders als bei Yoga, in stehender oder sitzender Haltung durchgeführt werden, können sie auch ältere Menschen und Patienten mit Schmerzen in den oberen Extremitäten gut durchführen.


Bei Menschen mit starkem Übergewicht ist die Wirkung mancher Rheuma-Medikamente herabgesetzt. Das gilt vor allem für Frauen, wie eine aktuelle Analyse des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zeigt. Die Forscher um Dr. Martin Schäfer hatten die Daten des sogenannten RABBIT-Registers (Rheumatoide Arthritis – Beobachtung der Biologikatherapie) ausgewertet. Mittlerweile sind darin die Angaben von über 10.000 Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland erfasst, die mit Biologika behandelt wurden.

„Bei adipösen Patienten gelingt es häufiger nur eingeschränkt, die Symptome zu lindern“, berichtet Schäfer in der Fachzeitschrift „Rheumatology“. Darunter seien auch einige Biologika, die die Wirkung von entzündungsfördernden Substanzen blockieren. Dies zeigte sich vor allem im Krankheitsscore „DAS28“, der Schmerz und Schwellung an 28 Gelenken erfasst sowie den Grad der Entzündungswerte im Blut misst. Dieser Score verbesserte sich bei stark übergewichtigen Patienten unter medikamentöser Therapie weniger.


Durch konservative Maßnahmen lässt sich eine Schulterarthrose (primäre Omarthrose) nicht heilen, aber sie können Schmerzen lindern, die Gelenkbeweglichkeit erhalten und verbessern und die Muskulatur stärken. Darauf weisen Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie des Deutschen Schulterzentrums in der ATOS Klinik München in einem Beitrag der Fachzeitschrift „Orthopädie“ hin.

Die Arthrose des Schultergelenks tritt im Vergleich zu jener des Hüft- und Kniegelenks deutlich seltener auf. Epidemiologischer Daten zufolge sind 33 Prozent der über 60-Jährigen von einer Omarthrose betroffen. Konservative Therapiemaßnahmen seien in erster Linie im Frühstadium der Arthrose indiziert, so die Autoren. Schmerzreduzierende Anwendungen wie Oberflächenwärme, niedrigfrequenter Laser, Ultraschall- oder Elektrotherapie können ergänzend zur Anwendung kommen.

Fazit: Die Kombination von speziellen physiotherapeutischen Maßnahmen mit etablierten Behandlungsmaßnahmen wie Analgetika- oder Injektionstherapie scheint einen Vorteil in der Therapie der Omarthrose zu bringen. Bis dato gibt es dafür jedoch kaum wissenschaftliche Evidenz.

Quelle: Der Orthopäde 9 · 2019


Bei einer Achillessehnenruptur ist die Häufigkeit für schwere Komplikationen (Infektionen, tiefe Beinvenenthrombosen (TVT) und Lungenembolien) nach einer Operation signifikant höher als bei einer konservativen Therapie. Das geht aus einer aktuellen Meta-Analyse hervor. Keine signifikanten Unterschiede gab es hinsichtlich Kraft, Beweglichkeit, Schmerzen und Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität und Einsatzfähigkeit im Alltag.

Die häufigste Komplikation bei konservativer Behandlung ist mit 1,2 Prozent die TVT, bei der Operation ist es die Infektion mit 2,8 Prozent, gefolgt von der TVT mit einem Prozent. Die Meta-Analyse setzt sich aus zehn randomisierten Kontrollstudien und 19 Beobachtungsstudien zusammen. 9.375 der teilnehmenden Patienten wurden operiert, bei 6.487 erfolgte eine konservative Therapie.

 


"ALS-Mit der Krankheit leben lernen"

so heißt das vollständig überarbeitete Handbuch, das die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) kürzlich herausgegeben hat. Neben dem Thema „Was kommt auf mich zu“ informiert das Fachbuch Betroffene und ihre Angehörigen über die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), über die Probleme im Alltag und mögliche Lösungen.


Welcher Sport ist gut bei Arthrose?
Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)
berichtet hierzu in einem Onlineartikel (25.03.2019):
„Arthrose – die Degeneration von Gelenken – ist ein weit verbreitetes Problem durch alle Bevölkerungsschichten,
was mit steigendem Alter zunimmt. Wissenschaftler und Ärzte der GOTS (Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin) beschäftigt nun, inwieweit Sport und Arthrose kompatibel und welche Sportarten empfehlenswert sind.“
idw-online.de/de/news712758


Online Videos erklären Diagnosen

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befragen Dr. Google zu ihren Krankheitssymptomen, bevor sie zum Arzt gehen. Vier von zehn beginnen daraufhin sogar sich selbst zu therapieren – ohne sich medizinischen Rat von einem Experten zu holen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die im Auftrag des Senders Health TV 1.000 Bundesbürger befragt hat. Doch selbst diejenigen, die zum Arzt gehen und eine Diagnose erhalten, bleiben teilweise mit Fragen zurück. Hier setzt www.deine-diagnose.de an.

Auf dieser Internetseite erklären Ärzte in kurzen Videos, was sich hinter bestimmten Diagnosen verbirgt – von Abszess bis Zöliakie. Auch Krankheitsbilder aus den Bereichen Orthopädie und Rheumatologie sind darunter. Patienten können sich etwa über Bandscheibenvorfall, Osteoporose und Fibromyalgie aufklären lassen.


Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius-Wolff Instituts für Biomechanik und Muskoskelettale Regeneration  in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

Für die Studie wurden bei neun Patienten mit primärer Hüftarthrose Messungen während 124 verschiedenen körperlichen Aktivitäten vorgenommen. Die höchsten Belastungen des Hüftgelenks wurden beim Stehen auf einem Bein, beim Brustschwimmen, der Muskelstreckung und Muskelkontraktion beim Zweibeinstand gemessen. Joggen und Spazierengehen wiesen die niedrigsten Werte auf.

Kurz nach einer Hüft-OP sollte die physiotherapeutische Behandlung im Liegen mit gestreckten Beinen nur gegen einen geringen Widerstand und mit häufigen Pausen erfolgen, empfehlen die Wissenschaftler.


Bewegungszeugnis: Schlechte Noten für Deutschland

Einer weltweiten Studie der "Active Healthy Kids Global Alliance" zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

Der Bericht vergleicht 49 Länder auf sechs Kontinenten. Ergebnis: Kinder und Jugendliche in anderen Staaten sind deutlich aktiver. Gute Ergebnisse erreichten afrikanische Staaten wie Simbabwe, Ghana und Südafrika. Aber auch viele europäische Länder wie die Niederlande und England schneiden besser ab als die Bundesrepublik. Die besten Zensuren bekommt Slowenien, gefolgt von Nepal, Japan und Dänemark. Deutschland nahm zum ersten Mal an der Initiative teil, die 2014 von kanadischen Wissenschaftlern gegründet wurde.



Meniskusriss - Physiotherapie als Alternative zur OP

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

An der Studie nahmen 321 Probanden zwischen 45 und 70 Jahren an neun niederländischen Kliniken teil. Zwischen 2015 und 2017 wurden 159 Patienten einem minimalinvasiven Eingriff und 162 einem achtwöchigen Bewegungsprogramm zugelost. Letzteres bestand aus 16 Trainingseinheiten mit einem Schwerpunkt auf Koordination und Übungen mit kinetischer Kettenkraft. Bei beiden Gruppen verbesserte sich die Kniefunktion in den beiden Jahren der Nachbeobachtung.  Physiotherapie zeigte sich einer OP dabei nicht unterlegen.


„Hilfe für mich“

– der Online-Wegweiser für Patienten informiert jetzt auch über Schmerzen. Patienten haben viele Fragen – die Internetplattform www.hilfefuermich.de gibt Antworten und sorgt für Orientierung in der Versorgungslandschaft. Für Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen bietet die Plattform seit Mitte Oktober 2018 ein breites Informationsangebot. Mehr als 130 Fragen und Antworten zu allen wichtigen Lebensbereichen von Patienten und Angehörigen, fundierte Gesundheitsinformationen, Hinweise zu Sozialleistungen und viele praktische Tipps für den Alltag. Hinter www.hilfefuermich.de steht ein interdisziplinäres Team:
Beteiligt sind Patienten, Ärzte, IT-Experten und das Pharma-Unternehmen Pfizer. Die Konzeption und Erstellung der Inhalte zum Thema Schmerz wurde durch Experten der Deutschen Schmerzliga e.V. aktiv begleitet und unterstützt. https://www.hilfefuermich.de/schmerz

Künstliches Kniegelenk – ja oder nein?

Das will gut überlegt sein. Hilfe bei der Entscheidung bietet die Patientenleitlinie „Indikation Knieendoprothese“. (Bitte den Link für weitere Informationen anklicken)

Die von Betroffenen mitgestaltete Leitlinie beschreibt auch anderen, welche Kriterien vor einer Operation berücksichtigt werden sollten, heißt es in einer Mitteilung zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der am 23. Oktober in Berlin beginnt.

Laut Patientenleitlinie müssen für eine Knieendoprothese vier Hauptkriterien erfüllt sein:

  1. Der Schmerz besteht seit mindestens drei bis sechs Monaten und tritt dauerhaft oder mehrmals wöchentlich bei Belastung auf.
  2. Die Schäden am Gelenk sind auf dem Röntgenbild deutlich sichtbar.
  3. Medikamente und nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Bewegung und Krankengymnastik können über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten den Schmerz nicht mehr ausreichend lindern.
  4. Die Schmerzen schränken den Patienten im täglichen Leben so stark ein, dass er nicht mehr bereit ist, sich mit ihnen abzufinden.

Weniger Schmerzen bei Schultersteife, bessere Beweglichkeit bei Kniegelenksersatz

 

Patientinnen und Patienten, die an Knie- oder Schultergelenk operiert wurden oder konservativ behandelt werden müssen, können vom Training mit motorbetriebenen, also passiven Bewegungsschienen (CPM) profitieren.
Mithilfe von motorbetriebenen Bewegungsschienen (Continuous passive Motion = CPM) können Gelenke bewegt werden, ohne dass Patientinnen oder Patienten ihre Muskeln anspannen müssen. So ist es u. a. möglich, Gelenke schon kurz nach einer Operation wieder intensiv zu aktivieren.
CPM sollen helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, Versteifungen zu verhindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. In der Regel kommen sie nicht allein, sondern als Teil einer multimodalen Therapie zum Einsatz und ergänzen eine Physiotherapie.

Link zum Artikel: https://idw-online.de/de/news700049

 

Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) empfiehlt:

Übergewicht vermeiden – Gelenkarthrosen vorbeugen

Übergewichtige Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk haben ab einem Body-Mass-Index (BMI) von etwa 30 ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Sie leiden häufiger an Wundheilungsstörungen und Infektionen und müssen öfter erneut operiert werden. Ab einem BMI von 40 steigt das Risiko für Komplikationen dann exponentiell an. Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. empfiehlt deshalb, bei geplanten Prothesenimplantationen möglichst schon lange vor dem Eingriff, das Körpergewicht zu reduzieren. Noch besser wäre es jedoch, Normalgewicht über das ganze Leben zu halten, so die AE. Denn zu viele Kilos sind eine der Hauptursachen für schmerzhafte Arthrosen des Kniegelenks. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news698447



Therapeutische Herausforderung Rückenschmerzen

Sichere Schmerztherapie in Klinik und Praxis

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten in der Praxis und Klinik anzutreffenden Nicht-Tumor-Schmerzen. Doch nur selten ist eine operative Therapie in der Klinik einer konservativen Schmerzbehandlung überlegen. Wichtig für eine effektive Schmerzbehandlung sind zunächst eine umfangreiche Anamnese sowie eine moderne multimodale Therapie.… Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2018 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN: http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/



Bewegungstherapie bei Krebspatienten hocheffektiv

Neue Erkenntnisse zu Fatigue und Polyneuropathie    Quelle: Deutsche Krebshilfe

Berlin (WS) 23.02.2018 – Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen ihrer Therapie. Dazu gehören etwa Erschöpfung, auch Fatigue-Syndrom genannt, oder Polyneuropathie, eine Schädigung der Nerven. Gezieltes bewegungstherapeutisches Training hilft, die zum Teil starken Einschränkungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Aktuelle Studienergebnisse – unter anderem eine Meta-Analyse aus den USA – konnten nun belegen: Körperliche Aktivität vermindert die Beschwerden erfolgreicher als eine medizinische oder eine psychologische Therapie. Auf dem 33. Deutschen Krebskongress wurden diese Erkenntnisse erstmals bei einer Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe vorgestellt.

Weitere Infos unter: https://idw-online.de/de/news689755


Winter Impressionen



Senioren: Physiotherapie im Krankenhaus früh starten

Ältere Patienten sollten im Krankenhaus frühzeitig mit Physiotherapie beginnen. Darauf hat der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) hingewiesen. Senioren, die bereits ab dem 1. Tag der Aufnahme täglich 40 Minuten physiotherapeutisch behandelt und mobilisiert würden, könnten früher von der Intensivstation und aus dem Krankenhaus entlassen werden. (Quelle: up-aktuell 2-2018)


Patientenleitlinie Kreuzschmerz

Bettruhe, Bewegung oder Medikamente – welche Behandlung ist bei Beschwerden im Kreuz die richtige? Was Fachleute derzeit empfehlen, lesen Patientinnen und Patienten in der neuen ÄZQ-Patientenleitlinie "Kreuzschmerz".

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin hat in der Leitlinie aktuelles Wissen verständlich gemacht.

Weiterführende Infos:

www.idw-online.de/de/news685362


Wärmetherapie vielseitig einsetzbar

Wärme tut bei vielen Beschwerden gut, besonders, wenn sie tief ins Gewebe eindringt.

Seit 1991 gibt es dafür spezielle Infrarotstrahler, mit denen Mediziner vor allem bei der Wundheilung und Schmerzlinderung gute Erfahrungen machen. Das zeigt ein aktueller Übersichtsartikel von einem Sportmediziner der Goethe-Universität. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news684248


Bei Außenbandverletzungen konservativ behandeln

Außenbandverletzungen am oberen Sprunggelenk sollten konservativ- und nur im Notfall operativ- behandelt werden.

Dafür sprach  sich der Chefarzt der Klinik für Fuß- und Spunggelenkchirurgie der Hessing-Stiftung, Augsburg, Dr. Hazibullah Waizy, auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) aus. (Quelle: up-aktuell 12/2017)


Osteoporose – nicht nur eine Erkrankung im Alter

Das an der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden angesiedelte Osteoporosezentrum versorgt jedes Jahr rund 500 Patienten, die bereits im Alter zwischen 20 und 50 Jahren an Knochenschwund erkranken. Wenn die Osteoporose so zeitig auftritt, ist die Betreuung durch ein interdisziplinäres Spezialistenteam entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf, denn es bedarf einer aufwändigen Diagnostik, um eine geeignete Therapie gegen den schleichenden Verlust an Knochensubstanz zu finden. Darauf weist Professor Lorenz Hofbauer, Leiter des Osteoporosezentrums am Dresdner Uniklinikum, anlässlich des übermorgen (20. Oktober) stattfindenden Weltosteoporosetags hin.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news683046


Orthopäden und Unfallchirurgen legen Weißbuch zur nichtoperativen Behandlung vor.

Die nicht-chirurgische Behandlung in Orthopädie und Unfallchirurgie muss in allen Bereichen gestärkt werden: So lautet das Hauptfazit des Weißbuchs Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie, das auf der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des DKOU 2017 vorgestellt wurde.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682985


Couch Potatoes riskieren Arthrose:

Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik rät zu mehr Bewegung im Alltag

Ob Digital Natives, Schulkinder oder Büroarbeiter: Ein sitzender Lebensstil kann Knie- und Hüftgelenksarthrosen begünstigen. Gelenkknorpel wird spröde und baut sich ab, wenn im Rahmen von Bewegung nicht regelmäßig Nährstoffe und Flüssigkeit in seine Oberfläche gepumpt werden. Schmerzhafte Arthrosen und Bewegungseinschränkungen können die Folge sein. Menschen jeden Alters sollten sich deshalb täglich ausreichend bewegen, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE). Die Fachgesellschaft möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Bewegungsmangel nicht nur Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Krebs begünstigt, sondern auch den Gelenken schaden kann. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682670


„Wissensreihe Männergesundheit“ informiert zu Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Work-Life-Balance
Studien zur Männergesundheit zeigen, dass sich Männer vielfach nicht ausreichend um ihre
Gesundheit kümmern und Schwierigkeiten haben, passende Gesundheitsinformationen zu finden, zu
beurteilen und zu nutzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Stiftung
Männergesundheit haben daher ihre gemeinsame „Wissensreihe Männergesundheit“ erweitert: Drei
neue Broschüren informieren zielgruppenspezifisch zu den Themen Kopfschmerzen,
Rückenschmerzen und Work-Life-Balance.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682220


Forscher entwickeln Arthrose-Scanner

Mit einem Infrarot-Sensor wollen Forscher um den Ulmer Chemiker Prof. Boris Mizaikoff degenerative Veränderungen des Knorpels erkennen, bevor eine schmerzhafte Arthrose entsteht. Der Sensor soll im Zuge der minimal-invasiven Gelenkspiegelung eingesetzt werden. Nun wurde bekannt, dass das Projekt MIRACLE, an dem 13 europäische Partner aus Forschung und Industrie beteiligt sind, im Zuge des EURahmenprogramms Horizont 2020 mit insgesamt 6,1 Millionen Euro gefördert wird. In etwas mehr als drei Jahren soll der "Arthrose-Scanner" bereits marktreif sein.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news680389


Vielfach übersehen: Infizierte Kunstgelenke bei Rheumapatienten
Kunstgelenke sind bei Rheumapatienten anfälliger für Infektionen als bei anderen Menschen. Die Gefahr kann leicht übersehen und sogar mit einem Krankheitsschub verwechselt werden. Davor warnen Rheuma-Experten im Vorfeld der Pressekonferenz, die anlässlich des gemeinsamen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) am 7.September 2017 in Stuttgart stattfindet. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die frühzeitige Diagnose.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news680395


Wie Patienten mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport treiben

Die Deutsche Gesellschsft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. hat auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKUO) 2017 erklärt, wie Patienten mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport treiben.

„Bei Gelenkproblemen gilt der sportliche Grundsatz: viel bewegen, wenig belasten“, erklärt Professor Dr. med. Andrea Meurer, Kongresspräsidentin des DKOU 2017. „Ideal sind zyklische Bewegungen, die das Gelenk ohne Krafteinsatz gleichmäßig durchbewegen.“ Eine Kombination aus Ausdauereinheiten, Dehn- und Kräftigungsübungen ist am wirkungsvollsten, um den ganzen Körper zu stärken und Verletzungen vorzubeugen. Die Expertin empfiehlt, täglich 30 bis 40 Minuten, mindestens jedoch zweimal pro Woche zu trainieren.

 

Übersicht: Diese Sportarten sind gut fürs Kniegelenk
• Radfahren
• Nordic Walking
• Skilanglauf
• Schwimmen
• Aqua-Jogging und Wassergymnastik
• Rudern
• Aerobic
• Ausdauertraining auf dem Cross-Trainer
• Krafttraining im Fitnessstudio

Der vollständige Artikel ist zu finden unter  http://idw-online.de/de/news680597


Neue App "KAIA" für das Training zuhause soll bei chronischen Rückenschmerzen helfen

Die Onlinetherapie orientiert sich an der nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) für Kreuzschmerz.

Quelle: Branchennews up-aktuell


App „Kniekontrolle“ mit Trainingstipps für starke Knie

Mehr als zwei Millionen Menschen verletzen sich nach Analysen der Stiftung Sicherheit im Sport jährlich beim Sport. Gemeinsam mit der Krankenkasse Barmer hat die Stiftung jetzt die App „Kniekontrolle – Halt’ Dein Knie gesund!“ herausgegeben, um die Risiken von Knieverletzungen beim Sport zu verringern.

Weitere Infos unter www.kniekontrolle.de


Karpaltunnelsyndrom: manuelle Therapie
ebenso effektiv wie OP Beim Karpaltunnelsyndrom ist nicht nur die Operation zielführend, um die
Beschwerden des Patienten zu lindern. Mittel- bis langfristig wurden in einer spanischen Studie mit einer multimodalen manuellen Therapie ähnliche Effekte im Hinblick auf Druckschmerzempfindlichkeit und Schmerzintensität erzielt. Menschen mit Karpaltunnelsyndrom (KTS) leiden unter anderem an ausstrahlenden Schmerzen und Temperaturüberempfindlichkeit infolge einer zentralen Sensibilisierung.
Wie sich darauf manuelle Therapien im Vergleich zu operativen Eingriffen auswirken, ...
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2017 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN:
http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Kreuzschmerz: Die meisten Pillen nützen wenig
Paracetamol ist nicht mehr zu empfehlen, Duloxetin führt zu einer geringen Schmerzlinderung und die
Wirkung von NSAR wird überschätzt – das sind die wichtigsten Resultate eines Studien-Updates zu
Kreuzschmerzen. Nach zehn Jahren hat das American College of Physicians (ACP) seine Praxisleitlinie
zur Therapie bei Schmerzen im unteren Rückenbereich überarbeitet. Dabei werden primär nicht
medikamentöse Maßnahmen empfohlen, nicht zuletzt, weil die Evidenz für Arzneien recht dünn ist.
Deutlich wurde dies anhand einer aktualisierten Analyse, die Ärzte um Dr. Roger Chou von der Universität
in Portland im Auftrag ...
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2017 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN:
http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine Kurzfassung der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz veröffentlicht.

http://www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/kreuzschmerz/ph/kreuzschmerz-2aufl-flyer.pdf


Regelmässige Fortbildungen sind für uns selbstverständlich, hier auf dem Bochumer Lymphtag.


Kostenloses Informationsportal zum Thema Pflege

Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat einen neuen Internet-Auftritt. Hier finden pflegende Angehörige kostenlose und unabhängige Informationen zu Thema Pflege sowie Ratgeber und Beratungsangebote. www.zqp.de


Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Meilenstein: Hauttest erlaubt frühe Parkinsondiagnose

Weitere Informationen hier


Studie: Jeder 3. Bandscheiben-Patient wird vorschnell operiert.

Bei jedem 3. Bandscheiben-Patienten wird operiert, ohne vorher alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft zu haben.

Die komplette Studie finden Sie unter www.gesundheitsmonitor.de


Auch wenig Sport beugt Krankheiten vor

Bereits ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche können australischen Forschern zufolge unser Erkrankungsrisiko signifikant verringern.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news666290


Schmerzkongress 2016: Chronische Schmerzen verhindern

Weitere Infos hier


Reden statt Röntgen: Warum bildgebende Verfahren bei Rückenschmerz oft sinnlos sind

Lesen Sie hier mehr dazu.


Orthopäden fordern Aufwertung der konservativen Therapie

Krankheiten am Muskel- und Skelettsystem gehören zu den Volkskrankheiten Nr. 1, die allermeisten Patienten werden jedoch nicht auf dem Op-Tisch, sondern konservativ behandelt. Trotz ihrer großen Bedeutung werden diese Methoden jedoch nicht angemessen vergütet.

Quelle: idw-online.de Link zum Thema: http://idw-online.de/de/news659542


www.adhs-elterntrainer.de

Der AOK Bundesverband stellt eine frei zugängliche und kostenlose Plattform für Eltern zur Verfügung, die sie im Umgang mit den Verhaltensproblemen ihrer Kinder unterstützen soll.

Entwickelt wurde das Angebot in Kooperation mit dem ADHS-Experten Professor Manfred Döpfner vom Uniklinikum Köln.

 


Sie suchen einen Facharzt für Schmerztherapie? Unter dgschmerzmedizin.de/schmerzzentren.html finden Sie ein Schmerzzentrum in Ihrer Nähe.


Hilfe für Patienten mit Rücken- und Nervenschmerzen:

Dank der rückenmarksnahen Elektrostimulation (englisch: Spinal Cord Stimulation – SCS) können die Experten der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ausgewählten Patienten mit Rücken- und Nervenschmerzen – Neuropathien – nachhaltig helfen. Seit 1995 werden am Uniklinikum SCS-Systeme implantiert. Über Elektroden regen diese bestimmte Nervenfasern entlang des Rückenmarks an und unterdrücken so die Weiterleitung von Schmerzmeldungen ans Gehirn. Diese Behandlungsmethode ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und wird erst dann erwogen, wenn sich mit anderen Therapieformen keine Besserung erzielen lässt.Weitere Infos hier.


Elektrische Hirnstimulation könnte dazu beitragen, die Sprachfähigkeit von Schlaganfall-Patienten zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Neurologen der Berliner Charité in einer kleinen Modellstudie, die im Februar in der Neurologie-Fachzeitschrift „Brain“ veröffentlicht wurde.

An der Studie hatten 26 Patienten mit chronischer Aphasie teilgenommen. Acht Tage lang wurden sie zweimal täglich für je 20 Minuten mit Gleichstrom-Stimulation behandelt und machten gleichzeitig ein dreistündiges Sprachtraining. Eine Gruppe erhielt während des Trainings die elektrische Stimulation, die zweite eine Scheinstimulation. Die Gruppe mit der echten Stimulation machte größere Fortschritte. Eine größere Studie soll folgen.

Mehr unter http://brain.oxfordjournals.org/content/early/2016/02/16/brain.aww002. (Qelle: up-aktuell.de)


Physio Team Wienpahl Sponsor des SSV Marienheide
Das Physio Team Wienpahl auf der Sponsorentafel des SSV Marienheide