VDB-Physiotherapieverband:Heilmittelpraxen sind ausgenommen! SieheVII.

Erweiterung derbeschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassenam 22. März 2020folgenden Beschluss.Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend. Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte: I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich. V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von denOrdnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen. IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihrVerantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Sonntag, 22. März 2020


Qigong ist eine chinesische Meditations- und Bewegungsform, die primär in der Entspannungsförderung zum Einsatz kommt. Doch auch zur Linderung chronischer Schmerzen kann Qigong beitragen, wie aus einem aktuellen Artikel im Fachmagazin „Schmerzmedizin“ hervorgeht. Es eignet sich demnach als ergänzender Baustein zur aktivierenden Physiotherapie. Das Erwerben von Zusatzqualifikationen im Bereich Qigong bietet Praxisinhabern die Chance, das Leistungsspektrum entsprechend zu erweitern.

Als sogenannte meditative Bewegungsform wird Qigong im Rahmen der Schmerztherapie unter anderem bereits bei Fibromyalgie explizit empfohlen (Evidenzgrad 1a), verschiedene Studien weisen zudem auf eine Schmerzlinderung bei Spannungskopfschmerz und Migräne hin, wie es in dem Artikel steht. Durch Qigong kann insbesondere die Beweglichkeit verbessert werden, was zu einer Schmerzreduktion beitragen kann. Da die Übungen, anders als bei Yoga, in stehender oder sitzender Haltung durchgeführt werden, können sie auch ältere Menschen und Patienten mit Schmerzen in den oberen Extremitäten gut durchführen.


Bei Menschen mit starkem Übergewicht ist die Wirkung mancher Rheuma-Medikamente herabgesetzt. Das gilt vor allem für Frauen, wie eine aktuelle Analyse des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zeigt. Die Forscher um Dr. Martin Schäfer hatten die Daten des sogenannten RABBIT-Registers (Rheumatoide Arthritis – Beobachtung der Biologikatherapie) ausgewertet. Mittlerweile sind darin die Angaben von über 10.000 Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland erfasst, die mit Biologika behandelt wurden.

„Bei adipösen Patienten gelingt es häufiger nur eingeschränkt, die Symptome zu lindern“, berichtet Schäfer in der Fachzeitschrift „Rheumatology“. Darunter seien auch einige Biologika, die die Wirkung von entzündungsfördernden Substanzen blockieren. Dies zeigte sich vor allem im Krankheitsscore „DAS28“, der Schmerz und Schwellung an 28 Gelenken erfasst sowie den Grad der Entzündungswerte im Blut misst. Dieser Score verbesserte sich bei stark übergewichtigen Patienten unter medikamentöser Therapie weniger.


Durch konservative Maßnahmen lässt sich eine Schulterarthrose (primäre Omarthrose) nicht heilen, aber sie können Schmerzen lindern, die Gelenkbeweglichkeit erhalten und verbessern und die Muskulatur stärken. Darauf weisen Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie des Deutschen Schulterzentrums in der ATOS Klinik München in einem Beitrag der Fachzeitschrift „Orthopädie“ hin.

Die Arthrose des Schultergelenks tritt im Vergleich zu jener des Hüft- und Kniegelenks deutlich seltener auf. Epidemiologischer Daten zufolge sind 33 Prozent der über 60-Jährigen von einer Omarthrose betroffen. Konservative Therapiemaßnahmen seien in erster Linie im Frühstadium der Arthrose indiziert, so die Autoren. Schmerzreduzierende Anwendungen wie Oberflächenwärme, niedrigfrequenter Laser, Ultraschall- oder Elektrotherapie können ergänzend zur Anwendung kommen.

Fazit: Die Kombination von speziellen physiotherapeutischen Maßnahmen mit etablierten Behandlungsmaßnahmen wie Analgetika- oder Injektionstherapie scheint einen Vorteil in der Therapie der Omarthrose zu bringen. Bis dato gibt es dafür jedoch kaum wissenschaftliche Evidenz.

Quelle: Der Orthopäde 9 · 2019


Bei einer Achillessehnenruptur ist die Häufigkeit für schwere Komplikationen (Infektionen, tiefe Beinvenenthrombosen (TVT) und Lungenembolien) nach einer Operation signifikant höher als bei einer konservativen Therapie. Das geht aus einer aktuellen Meta-Analyse hervor. Keine signifikanten Unterschiede gab es hinsichtlich Kraft, Beweglichkeit, Schmerzen und Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität und Einsatzfähigkeit im Alltag.

Die häufigste Komplikation bei konservativer Behandlung ist mit 1,2 Prozent die TVT, bei der Operation ist es die Infektion mit 2,8 Prozent, gefolgt von der TVT mit einem Prozent. Die Meta-Analyse setzt sich aus zehn randomisierten Kontrollstudien und 19 Beobachtungsstudien zusammen. 9.375 der teilnehmenden Patienten wurden operiert, bei 6.487 erfolgte eine konservative Therapie.

 


Auch in diesem Jahr möchten wir denen helfen, die nichts haben. Wir unterstützen mit unserer Spende Ärzte ohne Grenzen, die eine fantastische Arbeit leisten und verzichten auf Weihnachtspräsente.


"ALS-Mit der Krankheit leben lernen"

so heißt das vollständig überarbeitete Handbuch, das die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) kürzlich herausgegeben hat. Neben dem Thema „Was kommt auf mich zu“ informiert das Fachbuch Betroffene und ihre Angehörigen über die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), über die Probleme im Alltag und mögliche Lösungen.


Welcher Sport ist gut bei Arthrose?
Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)
berichtet hierzu in einem Onlineartikel (25.03.2019):
„Arthrose – die Degeneration von Gelenken – ist ein weit verbreitetes Problem durch alle Bevölkerungsschichten,
was mit steigendem Alter zunimmt. Wissenschaftler und Ärzte der GOTS (Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin) beschäftigt nun, inwieweit Sport und Arthrose kompatibel und welche Sportarten empfehlenswert sind.“
idw-online.de/de/news712758


Online Videos erklären Diagnosen

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befragen Dr. Google zu ihren Krankheitssymptomen, bevor sie zum Arzt gehen. Vier von zehn beginnen daraufhin sogar sich selbst zu therapieren – ohne sich medizinischen Rat von einem Experten zu holen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die im Auftrag des Senders Health TV 1.000 Bundesbürger befragt hat. Doch selbst diejenigen, die zum Arzt gehen und eine Diagnose erhalten, bleiben teilweise mit Fragen zurück. Hier setzt www.deine-diagnose.de an.

Auf dieser Internetseite erklären Ärzte in kurzen Videos, was sich hinter bestimmten Diagnosen verbirgt – von Abszess bis Zöliakie. Auch Krankheitsbilder aus den Bereichen Orthopädie und Rheumatologie sind darunter. Patienten können sich etwa über Bandscheibenvorfall, Osteoporose und Fibromyalgie aufklären lassen.


Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius-Wolff Instituts für Biomechanik und Muskoskelettale Regeneration  in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

Für die Studie wurden bei neun Patienten mit primärer Hüftarthrose Messungen während 124 verschiedenen körperlichen Aktivitäten vorgenommen. Die höchsten Belastungen des Hüftgelenks wurden beim Stehen auf einem Bein, beim Brustschwimmen, der Muskelstreckung und Muskelkontraktion beim Zweibeinstand gemessen. Joggen und Spazierengehen wiesen die niedrigsten Werte auf.

Kurz nach einer Hüft-OP sollte die physiotherapeutische Behandlung im Liegen mit gestreckten Beinen nur gegen einen geringen Widerstand und mit häufigen Pausen erfolgen, empfehlen die Wissenschaftler.


Bewegungszeugnis: Schlechte Noten für Deutschland

Einer weltweiten Studie der "Active Healthy Kids Global Alliance" zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

Der Bericht vergleicht 49 Länder auf sechs Kontinenten. Ergebnis: Kinder und Jugendliche in anderen Staaten sind deutlich aktiver. Gute Ergebnisse erreichten afrikanische Staaten wie Simbabwe, Ghana und Südafrika. Aber auch viele europäische Länder wie die Niederlande und England schneiden besser ab als die Bundesrepublik. Die besten Zensuren bekommt Slowenien, gefolgt von Nepal, Japan und Dänemark. Deutschland nahm zum ersten Mal an der Initiative teil, die 2014 von kanadischen Wissenschaftlern gegründet wurde.



Meniskusriss - Physiotherapie als Alternative zur OP

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

An der Studie nahmen 321 Probanden zwischen 45 und 70 Jahren an neun niederländischen Kliniken teil. Zwischen 2015 und 2017 wurden 159 Patienten einem minimalinvasiven Eingriff und 162 einem achtwöchigen Bewegungsprogramm zugelost. Letzteres bestand aus 16 Trainingseinheiten mit einem Schwerpunkt auf Koordination und Übungen mit kinetischer Kettenkraft. Bei beiden Gruppen verbesserte sich die Kniefunktion in den beiden Jahren der Nachbeobachtung.  Physiotherapie zeigte sich einer OP dabei nicht unterlegen.


„Hilfe für mich“

– der Online-Wegweiser für Patienten informiert jetzt auch über Schmerzen. Patienten haben viele Fragen – die Internetplattform www.hilfefuermich.de gibt Antworten und sorgt für Orientierung in der Versorgungslandschaft. Für Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen bietet die Plattform seit Mitte Oktober 2018 ein breites Informationsangebot. Mehr als 130 Fragen und Antworten zu allen wichtigen Lebensbereichen von Patienten und Angehörigen, fundierte Gesundheitsinformationen, Hinweise zu Sozialleistungen und viele praktische Tipps für den Alltag. Hinter www.hilfefuermich.de steht ein interdisziplinäres Team:
Beteiligt sind Patienten, Ärzte, IT-Experten und das Pharma-Unternehmen Pfizer. Die Konzeption und Erstellung der Inhalte zum Thema Schmerz wurde durch Experten der Deutschen Schmerzliga e.V. aktiv begleitet und unterstützt. https://www.hilfefuermich.de/schmerz

Künstliches Kniegelenk – ja oder nein?

Das will gut überlegt sein. Hilfe bei der Entscheidung bietet die Patientenleitlinie „Indikation Knieendoprothese“. (Bitte den Link für weitere Informationen anklicken)

Die von Betroffenen mitgestaltete Leitlinie beschreibt auch anderen, welche Kriterien vor einer Operation berücksichtigt werden sollten, heißt es in einer Mitteilung zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der am 23. Oktober in Berlin beginnt.

Laut Patientenleitlinie müssen für eine Knieendoprothese vier Hauptkriterien erfüllt sein:

  1. Der Schmerz besteht seit mindestens drei bis sechs Monaten und tritt dauerhaft oder mehrmals wöchentlich bei Belastung auf.
  2. Die Schäden am Gelenk sind auf dem Röntgenbild deutlich sichtbar.
  3. Medikamente und nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Bewegung und Krankengymnastik können über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten den Schmerz nicht mehr ausreichend lindern.
  4. Die Schmerzen schränken den Patienten im täglichen Leben so stark ein, dass er nicht mehr bereit ist, sich mit ihnen abzufinden.

Weniger Schmerzen bei Schultersteife, bessere Beweglichkeit bei Kniegelenksersatz

 

Patientinnen und Patienten, die an Knie- oder Schultergelenk operiert wurden oder konservativ behandelt werden müssen, können vom Training mit motorbetriebenen, also passiven Bewegungsschienen (CPM) profitieren.
Mithilfe von motorbetriebenen Bewegungsschienen (Continuous passive Motion = CPM) können Gelenke bewegt werden, ohne dass Patientinnen oder Patienten ihre Muskeln anspannen müssen. So ist es u. a. möglich, Gelenke schon kurz nach einer Operation wieder intensiv zu aktivieren.
CPM sollen helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, Versteifungen zu verhindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. In der Regel kommen sie nicht allein, sondern als Teil einer multimodalen Therapie zum Einsatz und ergänzen eine Physiotherapie.

Link zum Artikel: https://idw-online.de/de/news700049

 

Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) empfiehlt:

Übergewicht vermeiden – Gelenkarthrosen vorbeugen

Übergewichtige Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk haben ab einem Body-Mass-Index (BMI) von etwa 30 ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Sie leiden häufiger an Wundheilungsstörungen und Infektionen und müssen öfter erneut operiert werden. Ab einem BMI von 40 steigt das Risiko für Komplikationen dann exponentiell an. Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. empfiehlt deshalb, bei geplanten Prothesenimplantationen möglichst schon lange vor dem Eingriff, das Körpergewicht zu reduzieren. Noch besser wäre es jedoch, Normalgewicht über das ganze Leben zu halten, so die AE. Denn zu viele Kilos sind eine der Hauptursachen für schmerzhafte Arthrosen des Kniegelenks. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news698447


Meniskus: Physiotherapie genauso wirksam wie Operation

vom: 13.07.2018 up-aktuell

Bei degenerativen Meniskusschäden kann Physiotherapie zur Stärkung der Kniemuskulatur genauso gute Ergebnisse bringen wie eine arthroskopische Operation. Das haben Sportwissenschaftler von der Universität in Odense herausgefunden, die sieben kontrollierte Studien zu diesem Thema verglichen.

Die Studien zeigten, dass die arthroskopische Meniskusresektion bei Patienten, die mit einer Bewegungstherapie in Kombination mit einer Operation behandelt wurden, keinen zusätzlichen Effekt bei Kniefunktion und Schmerzen im Vergleich zur alleinigen Bewegungstherapie hatte. An den Studien nahmen allerdings nur Patienten über 40 Jahre teil, keine thematisierte die Therapie von jüngeren Patienten.

Bildnachweis: Fotolia.com: WavebreakmediaMicro


Therapeutische Herausforderung Rückenschmerzen

Sichere Schmerztherapie in Klinik und Praxis

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten in der Praxis und Klinik anzutreffenden Nicht-Tumor-Schmerzen. Doch nur selten ist eine operative Therapie in der Klinik einer konservativen Schmerzbehandlung überlegen. Wichtig für eine effektive Schmerzbehandlung sind zunächst eine umfangreiche Anamnese sowie eine moderne multimodale Therapie.… Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2018 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN: http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Aktion Mütze:

Gegen Kopfschmerzen bei Kindern

Schüler fragen ihre Lehrer immer häufiger nach Kopfschmerztabletten: Diese Beobachtung hat die ehemalige Wiesbadener Gesamtschullehrerin Karin Frisch alarmiert. Um den aus ihrer Sicht „gravierenden Anstieg von Kopfschmerzerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken“, rief sie zusammen mit Professor Hartmut Göbel, Direktor der Schmerzklinik Kiel, vor rund drei Jahren die „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“ ins Leben …
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 01/2018 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN:

http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Bewegungstherapie bei Krebspatienten hocheffektiv

Neue Erkenntnisse zu Fatigue und Polyneuropathie    Quelle: Deutsche Krebshilfe

Berlin (WS) 23.02.2018 – Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen ihrer Therapie. Dazu gehören etwa Erschöpfung, auch Fatigue-Syndrom genannt, oder Polyneuropathie, eine Schädigung der Nerven. Gezieltes bewegungstherapeutisches Training hilft, die zum Teil starken Einschränkungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Aktuelle Studienergebnisse – unter anderem eine Meta-Analyse aus den USA – konnten nun belegen: Körperliche Aktivität vermindert die Beschwerden erfolgreicher als eine medizinische oder eine psychologische Therapie. Auf dem 33. Deutschen Krebskongress wurden diese Erkenntnisse erstmals bei einer Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe vorgestellt.

Weitere Infos unter: https://idw-online.de/de/news689755


Winter Impressionen



Senioren: Physiotherapie im Krankenhaus früh starten

Ältere Patienten sollten im Krankenhaus frühzeitig mit Physiotherapie beginnen. Darauf hat der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) hingewiesen. Senioren, die bereits ab dem 1. Tag der Aufnahme täglich 40 Minuten physiotherapeutisch behandelt und mobilisiert würden, könnten früher von der Intensivstation und aus dem Krankenhaus entlassen werden. (Quelle: up-aktuell 2-2018)


Patientenleitlinie Kreuzschmerz

Bettruhe, Bewegung oder Medikamente – welche Behandlung ist bei Beschwerden im Kreuz die richtige? Was Fachleute derzeit empfehlen, lesen Patientinnen und Patienten in der neuen ÄZQ-Patientenleitlinie "Kreuzschmerz".

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin hat in der Leitlinie aktuelles Wissen verständlich gemacht.

Weiterführende Infos:

www.idw-online.de/de/news685362


Lymphsymposium Oberberg 2017 – Tolle Veranstaltung mit hohem Informationswert

Samstag, 14. Oktober – das lang geplante Lymphsymposium Oberberg stand auf der Tagesordnung. Eine weitere informative und aufschlussreiche Veranstaltung rund um das Thema Lymphologie fand in Marienheide statt und stellte die Initiatoren hochzufrieden. 

Zahlreiche Fachbesucher und Interessierte fanden sich im Kongresszentrum für Seelische Gesundheit ein, um die Vorträge der Experten zur Thematik Lymphologie zu hören. Als Einstieg in die Veranstaltung wurden die Entwicklungen in der Lymphologie von Fachärzten überschaubar gestaltet und vorgetragen. Anschließend wurden die konservative und operativen Therapiemöglichkeiten bei einem Lymphödem veranschaulicht. Debattiert wurde außerdem über die überarbeiteten Leitlinien und die ganzheitlichen Therapien bei Lip- und Lymphödem.

An den interaktiven Stationen konnten sich die Teilnehmer in den Pausen über manuelle Lymphdrainagen und moderne Kompressionsbandagierung informieren. Zusätzlich konnten sich die Besucher am Ausstellungsstand von rahm über die neuen Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten in der Lymphologie erkundigen und sich mit den Mitarbeitern austauschen.

Die Zusammenarbeit von Juzo und rahm ermöglichte den vielen Fachbesuchern einen interessanten Einblick in den Bereich der Lymphologie. 

Link: http://www.juzo.com/de/akademie/symposien/termine-2017/lymphsymposium-oberberg-am-14-oktober-2017/


Wärmetherapie vielseitig einsetzbar

Wärme tut bei vielen Beschwerden gut, besonders, wenn sie tief ins Gewebe eindringt.

Seit 1991 gibt es dafür spezielle Infrarotstrahler, mit denen Mediziner vor allem bei der Wundheilung und Schmerzlinderung gute Erfahrungen machen. Das zeigt ein aktueller Übersichtsartikel von einem Sportmediziner der Goethe-Universität. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news684248


Bei Außenbandverletzungen konservativ behandeln

Außenbandverletzungen am oberen Sprunggelenk sollten konservativ- und nur im Notfall operativ- behandelt werden.

Dafür sprach  sich der Chefarzt der Klinik für Fuß- und Spunggelenkchirurgie der Hessing-Stiftung, Augsburg, Dr. Hazibullah Waizy, auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) aus. (Quelle: up-aktuell 12/2017)


Osteoporose – nicht nur eine Erkrankung im Alter

Das an der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden angesiedelte Osteoporosezentrum versorgt jedes Jahr rund 500 Patienten, die bereits im Alter zwischen 20 und 50 Jahren an Knochenschwund erkranken. Wenn die Osteoporose so zeitig auftritt, ist die Betreuung durch ein interdisziplinäres Spezialistenteam entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf, denn es bedarf einer aufwändigen Diagnostik, um eine geeignete Therapie gegen den schleichenden Verlust an Knochensubstanz zu finden. Darauf weist Professor Lorenz Hofbauer, Leiter des Osteoporosezentrums am Dresdner Uniklinikum, anlässlich des übermorgen (20. Oktober) stattfindenden Weltosteoporosetags hin.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news683046


Orthopäden und Unfallchirurgen legen Weißbuch zur nichtoperativen Behandlung vor.

Die nicht-chirurgische Behandlung in Orthopädie und Unfallchirurgie muss in allen Bereichen gestärkt werden: So lautet das Hauptfazit des Weißbuchs Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie, das auf der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des DKOU 2017 vorgestellt wurde.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682985


Auch 2017 unterstützen wir das Engagement von

"Ärzte ohne Grenzen" mit einer Weihnachtsspende.


Couch Potatoes riskieren Arthrose:

Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik rät zu mehr Bewegung im Alltag

Ob Digital Natives, Schulkinder oder Büroarbeiter: Ein sitzender Lebensstil kann Knie- und Hüftgelenksarthrosen begünstigen. Gelenkknorpel wird spröde und baut sich ab, wenn im Rahmen von Bewegung nicht regelmäßig Nährstoffe und Flüssigkeit in seine Oberfläche gepumpt werden. Schmerzhafte Arthrosen und Bewegungseinschränkungen können die Folge sein. Menschen jeden Alters sollten sich deshalb täglich ausreichend bewegen, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE). Die Fachgesellschaft möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Bewegungsmangel nicht nur Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Krebs begünstigt, sondern auch den Gelenken schaden kann. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682670


„Wissensreihe Männergesundheit“ informiert zu Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Work-Life-Balance
Studien zur Männergesundheit zeigen, dass sich Männer vielfach nicht ausreichend um ihre
Gesundheit kümmern und Schwierigkeiten haben, passende Gesundheitsinformationen zu finden, zu
beurteilen und zu nutzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Stiftung
Männergesundheit haben daher ihre gemeinsame „Wissensreihe Männergesundheit“ erweitert: Drei
neue Broschüren informieren zielgruppenspezifisch zu den Themen Kopfschmerzen,
Rückenschmerzen und Work-Life-Balance.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news682220


Forscher entwickeln Arthrose-Scanner

Mit einem Infrarot-Sensor wollen Forscher um den Ulmer Chemiker Prof. Boris Mizaikoff degenerative Veränderungen des Knorpels erkennen, bevor eine schmerzhafte Arthrose entsteht. Der Sensor soll im Zuge der minimal-invasiven Gelenkspiegelung eingesetzt werden. Nun wurde bekannt, dass das Projekt MIRACLE, an dem 13 europäische Partner aus Forschung und Industrie beteiligt sind, im Zuge des EURahmenprogramms Horizont 2020 mit insgesamt 6,1 Millionen Euro gefördert wird. In etwas mehr als drei Jahren soll der "Arthrose-Scanner" bereits marktreif sein.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news680389


Vielfach übersehen: Infizierte Kunstgelenke bei Rheumapatienten
Kunstgelenke sind bei Rheumapatienten anfälliger für Infektionen als bei anderen Menschen. Die Gefahr kann leicht übersehen und sogar mit einem Krankheitsschub verwechselt werden. Davor warnen Rheuma-Experten im Vorfeld der Pressekonferenz, die anlässlich des gemeinsamen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) am 7.September 2017 in Stuttgart stattfindet. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die frühzeitige Diagnose.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news680395


Wie Patienten mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport treiben

Die Deutsche Gesellschsft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. hat auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKUO) 2017 erklärt, wie Patienten mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport treiben.

„Bei Gelenkproblemen gilt der sportliche Grundsatz: viel bewegen, wenig belasten“, erklärt Professor Dr. med. Andrea Meurer, Kongresspräsidentin des DKOU 2017. „Ideal sind zyklische Bewegungen, die das Gelenk ohne Krafteinsatz gleichmäßig durchbewegen.“ Eine Kombination aus Ausdauereinheiten, Dehn- und Kräftigungsübungen ist am wirkungsvollsten, um den ganzen Körper zu stärken und Verletzungen vorzubeugen. Die Expertin empfiehlt, täglich 30 bis 40 Minuten, mindestens jedoch zweimal pro Woche zu trainieren.

 

Übersicht: Diese Sportarten sind gut fürs Kniegelenk
• Radfahren
• Nordic Walking
• Skilanglauf
• Schwimmen
• Aqua-Jogging und Wassergymnastik
• Rudern
• Aerobic
• Ausdauertraining auf dem Cross-Trainer
• Krafttraining im Fitnessstudio

Der vollständige Artikel ist zu finden unter  http://idw-online.de/de/news680597


Neue App "KAIA" für das Training zuhause soll bei chronischen Rückenschmerzen helfen

Die Onlinetherapie orientiert sich an der nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) für Kreuzschmerz.

Quelle: Branchennews up-aktuell


DAK-Analyse: Mehr als jeder 5. Fehltag aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen

Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen an erster Stelle der Fehltage-Statistik. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (21 Prozent). Bei Männern machen Rückenschmerzen und Co. einen größeren Anteil am Krankenstand aus als bei Frauen (23,5 vs. 18,5 Prozent). Danach folgen Krankheiten des Atmungssystems mit 18 Prozent Anteil am Gesamtkrankenstand. Zu fast genauso vielen Ausfalltagen führten psychische Erkrankungen: Ihr Anteil am Krankenstand betrug 15,6 Prozent (1. Halbjahr 2015: 15,9 Prozent). Frauen wurden häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose krankgeschrieben. Die Betroffenen fielen besonders lange aus: Im Schnitt waren es 34,7 Tage.

Quelle: DAK Gesundheit


Handball-Nationalmannschaftsspieler und Bundesligaprofi Paul Drux von den Füchsen Berlin zur Behandlung beim Physio Team Wienpahl


App „Kniekontrolle“ mit Trainingstipps für starke Knie

Mehr als zwei Millionen Menschen verletzen sich nach Analysen der Stiftung Sicherheit im Sport jährlich beim Sport. Gemeinsam mit der Krankenkasse Barmer hat die Stiftung jetzt die App „Kniekontrolle – Halt’ Dein Knie gesund!“ herausgegeben, um die Risiken von Knieverletzungen beim Sport zu verringern.

Weitere Infos unter www.kniekontrolle.de


Karpaltunnelsyndrom: manuelle Therapie
ebenso effektiv wie OP Beim Karpaltunnelsyndrom ist nicht nur die Operation zielführend, um die
Beschwerden des Patienten zu lindern. Mittel- bis langfristig wurden in einer spanischen Studie mit einer multimodalen manuellen Therapie ähnliche Effekte im Hinblick auf Druckschmerzempfindlichkeit und Schmerzintensität erzielt. Menschen mit Karpaltunnelsyndrom (KTS) leiden unter anderem an ausstrahlenden Schmerzen und Temperaturüberempfindlichkeit infolge einer zentralen Sensibilisierung.
Wie sich darauf manuelle Therapien im Vergleich zu operativen Eingriffen auswirken, ...
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2017 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN:
http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Kreuzschmerz: Die meisten Pillen nützen wenig
Paracetamol ist nicht mehr zu empfehlen, Duloxetin führt zu einer geringen Schmerzlinderung und die
Wirkung von NSAR wird überschätzt – das sind die wichtigsten Resultate eines Studien-Updates zu
Kreuzschmerzen. Nach zehn Jahren hat das American College of Physicians (ACP) seine Praxisleitlinie
zur Therapie bei Schmerzen im unteren Rückenbereich überarbeitet. Dabei werden primär nicht
medikamentöse Maßnahmen empfohlen, nicht zuletzt, weil die Evidenz für Arzneien recht dünn ist.
Deutlich wurde dies anhand einer aktualisierten Analyse, die Ärzte um Dr. Roger Chou von der Universität
in Portland im Auftrag ...
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 03/2017 der Zeitschrift SCHMERZMEDIZIN:
http://dgschmerzmedizin.de/schmerzmedizin/


Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine Kurzfassung der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz veröffentlicht.

http://www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/kreuzschmerz/ph/kreuzschmerz-2aufl-flyer.pdf


Ab dem 1. Juli tritt die neue Heilmittelrichtlinie für Zahnärzte in Kraft. Zahnärzt sind bei der Verordnung von physiotherapeutischen Leistungen nun an die Vorgaben der Heilmittelrichtlinie gebunden.


„Aktionstag gegen Schmerz“ bundesweit am 6. Juni

Mit dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 6. Juni 2017 weist die Deutsche Schmerzgesellschaft gemeinsam mit Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen hin, die an Schmerzen leiden. Bundesweit an über 200 Standorten informieren Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Apotheken über das Thema mit Patientenveranstaltungen und Patienteninformationen. Tipps erhalten Patienten an diesem Tag auch über die kostenlose Patientenhotline 0800-18 18 120 am 6. Juni 2017 in der Zeit von 9:00 – 18:00 Uhr. Insgesamt stehen über 100 Expertinnen und Experten stehen telefonisch mit Tipps Rede und Antwort

Link zur Aktion: https://idw-online.de/de/news674775


Karpaltunnelsyndrom: Manuelle Therapie ist ebenso effektiv wie OP. (Quelle:up-aktuell)

Lesen Sie hier den Originalartikel:

http://www.jospt.org/doi/10.2519/jospt.2017.7090?code=jospt-site


Diagnose von Rheuma:

Kleinste Entzündungen an Gelenken und Sehnen per Ultraschall aufspüren

Erste Anzeichen spüren Betroffene oft an den Händen und Füßen – dann erfasst die Erkrankung meistens schrittweise andere Körperteile: die Rede ist von Rheuma. Etwa 1,5 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden daran. Rheuma ist zwar nicht heilbar, ein Leben ohne Einschränkungen ist aber möglich, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Bei der frühen Diagnose ist Ultraschall ein wertvolles Instrument. Warum die Sonografie so hilfreich ist und welche wichtigen Hinweise sie im Verlauf der Erkrankung geben kann, erläutern Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) e.V. auf einer Pressekonferenz in Berlin am Donnerstag, 20. April 2017. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news672843


Regelmässige Fortbildungen sind für uns selbstverständlich, hier auf dem Bochumer Lymphtag.


Lust auf Wandern?

Hier einige Impressionen vom Bierwanderweg rund um Wiehl-Bielstein. Streckenlänge ca. 11 km, es gibt Rast-und Einkehrmöglichkeiten und einige schöne Panorama-Ausblicke. Start ist am Freibad in Wiehl-Bielstein. Weitere Informationen und Wandertipps unter www.bergisches-wanderland.de

Sogar für die Vierbeiner wird bestens gesorgt.


Kostenloses Informationsportal zum Thema Pflege

Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat einen neuen Internet-Auftritt. Hier finden pflegende Angehörige kostenlose und unabhängige Informationen zu Thema Pflege sowie Ratgeber und Beratungsangebote. www.zqp.de


Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Meilenstein: Hauttest erlaubt frühe Parkinsondiagnose

Weitere Informationen hier


Studie: Jeder 3. Bandscheiben-Patient wird vorschnell operiert.

Bei jedem 3. Bandscheiben-Patienten wird operiert, ohne vorher alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft zu haben.

Die komplette Studie finden Sie unter www.gesundheitsmonitor.de


Auch wenig Sport beugt Krankheiten vor

Bereits ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche können australischen Forschern zufolge unser Erkrankungsrisiko signifikant verringern.

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news666290



Kopfschmerzen durch übermässige Smartphone-Nutzung?

Kopfschmerzen und andere somatische Beschwerden hängen möglicherweise auch mit einer übermässigen Nutzung von Internet und Mobiltelefonen zusammen.Zumindest zeigt eine italienische Studie eine Assoziation bei Schülern zwischen 10 und 16 Jahren. Hier geht es zum Artikel in der Ausgabe Schmerzmedizin 6/2016


Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden

Ursache können neben Vitamin D-Mangel auch Diabetesmedikamente sein. In Deutschland sind etwa 6,3 Millionen Menschen betroffen. Folgeerkrankungen durch Knochenbrüche sind neben Langzeitbehinderung auch Immobilität und Lungenentzündung. Neben einem erhöhten Sterberisiko sind auch erhebliche Behandlungskosten damit verbunden.

Quelle: Deutsch Diabetes Gesellschaft

Den gesamten Artikel finden Sie hier.


Schmerzkongress 2016: Chronische Schmerzen verhindern

Weitere Infos hier


Reden statt Röntgen: Warum bildgebende Verfahren bei Rückenschmerz oft sinnlos sind

Lesen Sie hier mehr dazu.


Orthopäden fordern Aufwertung der konservativen Therapie

Krankheiten am Muskel- und Skelettsystem gehören zu den Volkskrankheiten Nr. 1, die allermeisten Patienten werden jedoch nicht auf dem Op-Tisch, sondern konservativ behandelt. Trotz ihrer großen Bedeutung werden diese Methoden jedoch nicht angemessen vergütet.

Quelle: idw-online.de Link zum Thema: http://idw-online.de/de/news659542


www.adhs-elterntrainer.de

Der AOK Bundesverband stellt eine frei zugängliche und kostenlose Plattform für Eltern zur Verfügung, die sie im Umgang mit den Verhaltensproblemen ihrer Kinder unterstützen soll.

Entwickelt wurde das Angebot in Kooperation mit dem ADHS-Experten Professor Manfred Döpfner vom Uniklinikum Köln.

 


Krankenkassen gefährden die Lymphdrainage- Versorgung

Änderung der Heilmittel-Richtlinie abwenden

Rund 25 Millionen Mal führten Physiotherapeuten, medizinische Bademeister und Masseure im Jahr 2015 die Manuelle Lymphdrainage (MLD) durch. Für diese Behandlung brauchen die Therapeuten eine spezielle, teure Zusatzausbildung. Dennoch bezahlen die Krankenkassen ihnen für die Behandlung mit MLD weniger als für gewöhnliche Krankengymnastik und Massage.

Jetzt hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen eine neue Regelung in der Heilmittelrichtlinie angestoßen: Therapeuten sollen Kompressionsbandagen erst im Anschluss an die MLD anlegen, ohne dafür ein zusätzliches Honorar zu erhalten. Diese Änderung soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Das wird die Lymphdrainage endgültig zu einem Verlustgeschäft machen. Die Folge: Therapeuten werden sie nicht mehr in dem Maße anbieten können, in dem Patienten sie benötigen – oder sie sogar ganz aus dem Leistungsangebot der Praxis streichen.

Hier können Sie sich weiter informieren und mit Ihrer Unterschrift dazu beitragen, dass die Versorgung von Lymphdrainage-Patienten weiterhin gesichert ist:

https://www.openpetition.de/petition/online/versorgung-mit-lymphdrainage-in-gefahr-aenderung-der-heilmittel-richtlinie-abwenden?utm_source=up+Newsletter&utm_campaign=5f8d417d11-&utm_medium=email&utm_term=0_c3ff3e7df6-5f8d417d11-320776145&mc_cid=5f8d417d11&mc_eid=d28b7a099c

openPetition ist eine freie und gemeinnützige Plattform, auf der Bürger ein gemeinsames Anliegen öffentlich machen, sich organisieren und in den Dialog mit der Politik treten.

 


Sie suchen einen Facharzt für Schmerztherapie? Unter dgschmerzmedizin.de/schmerzzentren.html finden Sie ein Schmerzzentrum in Ihrer Nähe.


Hilfe für Patienten mit Rücken- und Nervenschmerzen:

Dank der rückenmarksnahen Elektrostimulation (englisch: Spinal Cord Stimulation – SCS) können die Experten der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ausgewählten Patienten mit Rücken- und Nervenschmerzen – Neuropathien – nachhaltig helfen. Seit 1995 werden am Uniklinikum SCS-Systeme implantiert. Über Elektroden regen diese bestimmte Nervenfasern entlang des Rückenmarks an und unterdrücken so die Weiterleitung von Schmerzmeldungen ans Gehirn. Diese Behandlungsmethode ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und wird erst dann erwogen, wenn sich mit anderen Therapieformen keine Besserung erzielen lässt.Weitere Infos hier.


Lust auf Bewegung?

Für diejenigen, die in den Sommerferien unsere schöne Umgebung genießen möchten, hier ein Wandertipp: Der Bierweg, Start in Wiehl-Bielstein an der Straße Zur Fliehburg in der Nähe des Freibades, führt über eine Strecke von ca. 13 km über die Höhen rund um Bielstein. Ein Teil des Weges führt über den Bergischen Panoramasteig, sogar ein bisschen pilgern kann man hier.

Einige Impressionen...


Gute Nachrichten für Patienten mit Schiefhals, einer schmerzhaften, neurologisch bedingten Fehlhaltung des Halses. Ab 2017 müssen sie mit den Krankenkassen nicht mehr um die Genehmigung einer langfristigen Physiotherapie-Verordnung ringen, die die Standardbehandlung mit Botulinumtoxin-Injektionen und Medikamenten ergänzt. Mehr


Die Deutsche Rentenversicherung hat im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts neun Reha-Therapiestandards für die wesentlichen Indikationen der medizinischen Rehabilitation aktualisiert und überarbeitet. Sie stehen ab sofort zum Herunterladen bereit. Mehr


Wir weisen alle Patienten mit Verordnungen außerhalb des Regelfalls darauf hin, dass die AOK Rheinland/Hamburg ab dem 1.7.2016 die Genehmigungspflicht wieder eingeführt hat. Dies bedeutet, dass Verordnungen außerhalb des Regelfalls innerhalb von 14 Tagen nach Ausstelldatum vor Behandlungsbeginn der Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen sind. Davon ausgeschlossen sind die Indikationsbereiche ZN1, AT3, EX4, LY2 und LY3. Fehlerhafte Verordnungen oder Verordnungen, die später als 14 Tage nach dem Verordnungsdatum vorgelegt werden, werden von uns nicht angenommen.

Über die online-Plattform „mein-Schmerz.de“ – eine Erweiterung des DGS-PraxisRegister Schmerz und der Web-Applikation iDocLive(R) – stellt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. seit Anfang Juli 2016 weltweit einmalig betroffenen Schmerzpatienten wissenschaftlich geprüfte Schmerzfragebogen inkl. automatisierter Berichtsroutinen kostenlos zu Verfügung.

Chronische Schmerzen gehören zu den großen medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und stellen für Betroffene und ihre Familien eine schwerwiegende Beeinträchtigung dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen sind Ausmaß und Intensität chronischer Schmerzen nicht wirklich objektivierbar, ihre komplexe Einflussnahme auf das Lebens und die Lebensqualität Betroffener für Dritte nicht in jedem Fall nachvollziehbar. Aus diesem Grund ist es vielfach notwendig, dass Patienten (als Experten für ihre Beschwerden) und Behandler (als Experten für Diagnose und Therapie) intensiv zusammen arbeiten um den individuellen Besonderheiten der jeweiligen Schmerzerkrankung gerecht werden zu können.

Sie sind auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe? Unter www.schmerzliga.de gibt es lesenswerte Infos und ein Verzeichnis der Selbsthilfegruppen.



Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen gehören zu den häufigsten Beschwerden, so die Stiftung Kindergesundheit. Den gesamten Artikel finden Sie hier


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Gesundheitspolitiker aus Regierungs- und Oppositionsfraktionen wollen ein neues Heil- und Hilfsmittelgesetz auf den Weg bringen, um die Versorgungsqualität für die Versicherten zu sichern. Das neue Gesetz soll als Entwurf noch vor der Sommerpause vorliegen und dann wird vermutlich auch die Grundlohnsummenanbindung fallen. Quelle: up-aktuell.de vom 13.05.2016


AOK: Lorbeeren für die Physiotherapeuten

Jede Krankenkasse möchte wissen, ob die Ausgaben für die Gesundheit ihrerVersicherten wirkungs- voll genutzt werden.
Die AOK PLUS befragte 400 Versicherte, wie sie die Arbeitsqualität der Physiotherapeuten beurteilen. Durch dieBank weg gab es fast ausschließlich Lob der Patienten. Sie hoben die Qualität der Behandlung hervor, sowie die Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit der Physiotherapeuten. Nahezu jeder Patient empfiehlt seine Praxis weiter, zwei Drittel sagten, dass sie ihren Bedarf an Medikamenten zurückschrauben oder ganz absetzen konnten. 167 Millionen Euro gibt die Kasse für Physiotherapeuten aus, nach eigenen Angaben gerne und mit großen Gewinn - für ihre Versicherten.
Quelle: physio.de vom 13.05.2016


Der Frühling ist endlich da!


Das vom IGES-Institut herausgegebene Weißbuch "Multiple Sklerose" fordert mehr Physiotherapie.

(Quelle:up-aktuell) Hier weiterlesen


Die neue Leitlinie Parkinson empfiehlt Physiotherapie mit den Schwerpunkten Gangtraining, Gleichgewichtsübungen, Kraft- und Dehnungsübungen sowie Sturzprävention.

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Elektrische Hirnstimulation könnte dazu beitragen, die Sprachfähigkeit von Schlaganfall-Patienten zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Neurologen der Berliner Charité in einer kleinen Modellstudie, die im Februar in der Neurologie-Fachzeitschrift „Brain“ veröffentlicht wurde.

An der Studie hatten 26 Patienten mit chronischer Aphasie teilgenommen. Acht Tage lang wurden sie zweimal täglich für je 20 Minuten mit Gleichstrom-Stimulation behandelt und machten gleichzeitig ein dreistündiges Sprachtraining. Eine Gruppe erhielt während des Trainings die elektrische Stimulation, die zweite eine Scheinstimulation. Die Gruppe mit der echten Stimulation machte größere Fortschritte. Eine größere Studie soll folgen.

Mehr unter http://brain.oxfordjournals.org/content/early/2016/02/16/brain.aww002. (Qelle: up-aktuell.de)


In Deutschland werden jährlich etwa 50.000 Füße in Folge einer Diabetes-Erkrankung amputiert. Um diese Zahlen zu senken, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in einer Pressemitteilung ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren vor einer Amputation sowie eine bessere Vergütungsstruktur zur Rettung des Fußes.

Die hohe Zahl der Amputationen sei auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zum einen kämen viele Patienten mit schlecht heilenden chronischen Fußwunden zu spät in spezialisierte Zentren, oft erst nach zwölf Wochen und später. Zu den interdisziplinären Expertenteams der Zentren gehören unter anderem Podologen. Eine weitere Ursache sei das derzeitige Vergütungssystem. Der Aufwand für die langwierige Behandlung zum Erhalt des Fußes bilde sich bisher in der Vergütung nicht ab, während eine Amputation vergleichsweise auskömmlich finanziert sei. Daher fordert der DDG einen Bonus für die Rettung des Fußes.

Interessierte erhalten am 6. April von 14:00-18:00 Uhr weitere Informationen zum Thema Diabetes am 4. Diabetes-Informationstag im Deutschen Diabetes Zentrum Düsseldorf. Gelangen Sie zur Seite des DDZ durch Klick auf den Link.


Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. verdoppelt Telefonsprechzeiten:

Die Deutsche Schmerzliga e.V. macht sich seit über 25 Jahren stark für die Belange von Schmerzpatienten.

Dazu gehört auch das "Schmerztelefon", an das sich Patienten und Angehörige mit ihren Fragen wenden können.

Die Telefonsprechzeiten sind:

Montags, mittwochs und freitags von 9:00-11:00 Uhr unter der Telefonnummer 06171/28 60-53

Montags von 18:00-20:00 Uhr unter der Telefonnummer 06201/60 49 415


Seit Januar 2016 sind wir auch bei Facebook unter ptwfit zu finden.


Sozialmobil Smart Kirchengemeinde Müllenbach-Marienheide mit Sponsorenaufklebern
Das neue Sozialmobil der ev. Kirchengemeinde Müllenbach-Marienheide ist da! Wir wünschen allzeit Gute Fahrt!
Weihnachtsspende Physio Team Wienpahl für Ärzte ohne Grenzen
Weihnachtsspende 2015 für "Ärzte ohne Grenzen"
10 Jahre unterstütztz das Physio Team Wienpahl Ärzte ohne Grenzen
Seit 10 Jahren helfen wir helfen
Physio Team Wienpahl 10 Jahre Spender bei Ärzte ohne Grenzen
Wir unterstützen die Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen"

Physio Team Wienpahl Sponsor des SSV Marienheide
Das Physio Team Wienpahl auf der Sponsorentafel des SSV Marienheide